Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung
 Universitätsmedizin Leipzig

Veränderungen der neurovaskulären Einheit nach ischämischem Schlaganfall in Ratten und Mäusen

Umfangreiche Daten zu Veränderungen einzelner Bestandteile der funktionell bedeutsamen „Neurovaskulären Einheit“ (NVU) während eines ischämischen Schlaganfalls sind Voraussetzung für mögliche gezielte therapeutischer Ansätze. Diese im Jahr 2010 begonnene Studie ist fokussiert auf pathologische Veränderungen nach experimentell induzierter, fokaler zerebraler Ischämie in Ratten und Mäusen.

Mit Hilfe zahlreicher histologischer Marker analysieren wir Hauptbestandteile der NVU:  Basalmembranen und Endothel von Gefäßen, Astrozyten, Mikroglia, Oligodendrozyten, Neuronen und extrazelluläre Matrix. Ausgehend von der Hypothese, dass derartige Veränderungen eine Altersabhängigkeit aufweisen, werden auch Mäuse unterschiedlichen Alters (3 bis 12 Monate) verwendet. Darüber hinaus werden Veränderungen nach Ischämie auch zwischen Wildtyp-Mäusen und komorbiden, transgenen Mäusen mit altersabhängigen Alzheimer-artigen Läsionen verglichen. 

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A:  Gliareaktion 7 Tage nach experimentell induzierter Ischämie im Vorderhirn einer Ratte. Immunfluoreszenz-Markierung von Mikroglia/Makrophage im Striatum und in der Hirnrinde.

B: Einen Tag nach experimentell induziertem Schlaganfall fehlt im ischämischen Gebiet Aquaporin 4 (rot), während das Kartoffellektin  (STL)  unverändert erscheinende Endothelzellen (grün) detektiert.

Arbeitsgruppe

 
Letzte Änderung: 19.01.2017, 11:51 Uhr
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