Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung
 Universitätsmedizin Leipzig

Physiologie und Physiopathologie der Netzhaut

Müller-Glia-Zellen: Ein vielversprechendes Ziel für die therapeutische Regeneration und Neuroprotektion der degenerierten Netzhaut

Müller-Gliazellen (MGCs) sind ein einzigartiger Architekturzelltyp, der die gesamte Dicke des Netzhautgewebes verlängert. Da sie mit verschiedenen Ionenkanälen, Ligandenrezeptoren, transmembranen Transportermolekülen und Enzymen ausgestattet sind, sind diese Zellen an verschiedenen Netzhautfunktionen beteiligt, z. B. an Prozesskontakten zu benachbarten Neuronen, der Aufrechterhaltung der Netzhauthomöostase und der Bereitstellung von Nervenschutz. Artikel lesen
 
 

Selektive ON / OFF-Stimulation der Netzhaut mit elektronischem Implantat

Bei unseren Untersuchungen der Netzhautreaktionen auf elektrische Stimulation haben wir eine Handvoll Strategien kennengelernt, mit denen es möglich sein könnte, dass eine einzelne Elektrode ausgewählte Subtypen der Netzhautganglienzellenpopulation selektiv oder zumindest bevorzugt stimuliert. Artikel lesen
 
 

In vitro Netzhautimplantat-Chip Setup

Das In-vitro-Chip-Setup-Projekt befasst sich mit der Verwendung des Alpha-AMS-Netzhautimplantat-Chips in vitro, um die klinische Übersetzung von Grundlagenforschungsergebnissen aus unserer Forschungsgruppe zu unterstützen. Das Chip-Setup ist mit einer Reihe von Komponenten ausgestattet, darunter: einem elektrophysiologischen Setup (Wolfram-Einzelelektrode und Patch-Clamp-Aufzeichnung) und einem benutzerdefinierten optischen Pfad für die visuelle Stimulation des Chips und die Visualisierung der Chip- und Retina-Zellen. Artikel lesen
 
 

Toolbox zur visuellen Charakterisierung von Ganglienzellen der Maus

Die Netzhaut hat viele parallele Informationsverarbeitungskanäle. Infolgedessen bestehen die Ganglienzellen, die Informationen an das Gehirn weitergeben, aus Dutzenden verschiedener Typen. Alle Ganglienzellen eines einzigen Typs bilden einen visuellen Informationskanal; und jeder dieser Kanäle überträgt eine andere Botschaft über die visuelle Welt an das Gehirn (siehe Abbildung). Es war ein langfristiges Ziel der Bionic Vision-Forschung, sicherzustellen, dass bionische Netzhautimplantate diese Vielfalt von Informationskanälen voll ausnutzen Artikel lesen
 
 

Physiologie und Pathophysiologie der Netzhautkreise

Die Netzhaut ist ein Teil des ZNS, architektonisch einfach und funktional komplex, wobei die visuellen Informationen von Stäbchen- und Zapfen-Photorezeptoren in der äußeren Netzhaut aufgenommen und dann von Interneuronen, z. Amakrine, bipolare, horizontale Zellen, die von retinalen Ganglienzellen (RGCs) in der inneren Retina auf das Gehirn übertragen werden. Weltweit leiden mehr als 8 Millionen Menschen an Retinitis pigmentosa und Makuladegeneration, die zum Verlust der Fotorezeptorfunktion und zur Erblindung führen. Ziel ist es, die Sehfunktion dieser Patienten durch Weiterentwicklung des elektronischen Netzhautimplantats wiederherzustellen. Artikel lesen
 
 
 
Letzte Änderung: 24.09.2020, 11:03 Uhr
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