Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung
 Universitätsmedizin Leipzig

RNA-Muster als Biomarker für neurodegenerative Erkrankungen

Aktuelle Untersuchungen deuten darauf hin, dass verschiedene neurodegenerative Krankheiten des Menschen, wie die Alzheimersche Krankheit (AD), durch Störungen im RNA-Metabolismus des Gehirns gekennzeichnet sind, welche ein sehr frühzeitiges Ereignis in der Pathogenese darstellen und deshalb von großer Bedeutung für die Suche nach geeigneten diagnostischen Verfahren sind.

Die RNA im humanen Gehirn ist durch eine besonders große Heterogenität und Diversität gekennzeichnet und unterscheidet sich damit von anderen Geweben und Organen deutlich.
Das vorliegende Projekt untersucht den Zusammenhang zwischen RNA-Diversität und Neurodegeneration, mit dem Ziel neue Tools für die Entwicklung eines RNA-basierten diagnostischen Ansatzes zu gewinnen. Nicht-Protein-kodierende RNAs (ncRNAs) besitzen eine kritische Funktion bei der Regulation von Differenzierungsprozessen. Es werden deshalb im Projekt auch RNAs analysiert, die aus kodierenden und besonders langen nichtkodierenden Sequenzen bestehen, welche für die neuronale Plastizität aber auch für die Genese von neurodegenerativen Krankheiten besondere Bedeutung haben. Für die Projektbearbeitung werden unter anderem auch Oberflächen-Plasmon-Resonanz-Untersuchungen vorgenommen (SPR)

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Förderung


 
Letzte Änderung: 04.06.2018, 14:30 Uhr
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Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung