Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung
 Universitätsmedizin Leipzig

Optik und Diagnostik des Auges

Optik der Foveae verschiedener Spezies

Die retinale Struktur höherer Vertebraten ist grundsätzlich ähnlich aufgebaut. Eine Ausnahme bildet dabei unter anderem die foveale Region, deren Form bei verschiedenen Spezies unterschiedlich stark variieren kann oder meistens gar nicht vorhanden ist. Generell weist die Netzhaut gegenüber dem Glaskörper, aus dem sie das Licht empfängt, einen höheren Lichtbrechungsindex auf. Artikel lesen
 
 

Diagnostik und Augenentwicklung bei Kindern und Erwachsenen

In diesem Projekt entwickeln wir neue diagnostische Auswertealgorithmen für Untersuchungsmethoden in der klinischen Augenheilkunde. Wir erarbeiten neue mathematische Bildauswertealgorithmen für bildgebende Verfahren, wie der optischen Kohärenztomographie (OCT), z.B. zur Analyse der Aderhautdicke oder Bestimmung der realen Foveamorphologie. Artikel lesen
 
 

Behandlung der progressiven Myopie (krankhaft fortschreitende Kurzsichtigkeit) mittels Kollagen-Kreuzvernetzung durch Riboflavin/Blaulichtapplikation der Sklera

Progressive Myopie beschreibt eine fortschreitende Kurzsichtigkeit. In schweren Fällen entwickeln sich hieraus Netzhautschäden (Pathologien), die mit massiven, teils irreversiblen Seheinschränkungen verbunden sind und bis hin zur Erblindung führen können. Millionen von Menschen weltweit sind von dieser pathologischen Form der fortschreitenden Kurzsichtigkeit betroffen, für die es bisher noch keine erfolgsversprechende Therapie gibt. Als Ursache der progressiven Myopie werden Veränderungen der biomechanischen Eigenschaften der Lederhaut (Sklera) des Auges diskutiert, die zu einer fortschreitenden axialen Ausdehnung des Augapfels führen. Artikel lesen
 
 

EYECULTURE: Organotypische Langzeitkultivierung von adultem Augengewebe zur Erforschung von Krankheiten und Wirkstoffen in vitro

EYECULTURE ist eine interdisziplinäre Kooperation, die das Wissen aus den Bereichen der Physik, der Materialforschung und der Netzhautforschung vereinigt, um eine neue Methode zur Langzeitkultivierung von Retinaexplantaten zu etablieren und zu erforschen. Artikel lesen
 
 

Lichttransport durch die Retina: Optik der Wirbeltiernetzhaut

Es ist eine alte Frage, wie die Wirbeltiernetzhaut trotz ihrer Inversion funktioniert. Immerhin muss das einfallende Licht alle (lichtstreuenden) Netzhautschichten passieren, bevor es von den Lichtsinneszellen detektiert werden kann. Wir haben kürzlich gezeigt, dass die Müllerschen Radialgliazellen als lichtleitende Fasern fungieren und so die inneren Netzhautschichten „umgehen" (Franze et al., 2007; Agte et al., 2011). Artikel lesen
 
 
 
Letzte Änderung: 19.04.2017, 10:41 Uhr
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