Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung
 Universitätsmedizin Leipzig

Extrazelluläre Matrix

Einfluss der Extrazellulären Matrix auf die Pathogenese der Dystonie und Dyskinesie

Dystonien werden den Dyskinesien zugeordnet und stellen neben Morbus Parkinson und essentiellem Tremor die dritthäufigste Bewegungsstörung beim Menschen dar. Sie sind definiert als ein neurologisches Syndrom, das durch anhaltende unwillkürliche Muskelkontraktionen zu schraubenartigen Bewegungen und abnormen Körperhaltungen führt (Fahn et al., 1987). Wiederholtes Ausüben bestimmter Bewegungen kann die Symptomatik, die mit einer erhöhten Muskelaktivierung einhergeht, hervorrufen und verstärken. Artikel lesen
 
 

Die Extrazelluläre Matrix der perineuronalen Netze im auditorischen System: von der Struktur zur Funktion

Das zentrale Nervensystem (ZNS) besteht hauptsächlich aus zwei Zelltypen, Neuronen und Gliazellen. Dennoch wird ca. 20 % des ZNS Volumen von der extrazellulären Matrix (EZM) gebildet, welche aus spezifischen Makromolekülen besteht, die den Extrazellularraum ausfüllen und an der zellulären und strukturellen Organisation des ZNS beteiligt sind. Eine besondere Form der EZM sind die perineuronalen Netze (PNs), welche das Soma, die Dendriten und das Axoninitialsegment bestimmter Neuronen des ZNS umschließen. Artikel lesen
 
 
 
Letzte Änderung: 15.03.2017, 11:27 Uhr
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