Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung
 Universitätsmedizin Leipzig

Entwicklung innovativer Methoden zur Behandlung der Alzheimerschen Krankheit und verwandter Erkrankungen - Ein Konzept für die somatische Gentherapie

Die Alzheimersche Krankheit (AD) und die eng mit Schlaganfall verknüpfte vaskuläre Demenz (VD) sind die wichtigsten Ursachen für mentale Störungen im höheren Lebensalter. Sowohl AD als auch Schlaganfall sind durch neuronalen Zelltod charakterisiert, der durch unkoordinierten Wiedereintritt von Neuronen in den Zellzyklus und einer damit verbundenen unvollständigen DNA-Replikation ausgelöst werden kann.

Für die AD konnten wir einen direkten Zusammenhang zwischen neuronalem Zelltod und DNA-Replikation belegen. Die Kontrolle der Zellzyklusregulation in adulten ausdifferenzierten Neuronen stellt damit ein unmittelbares therapeutisches Target dar. Im Rahmen des Projektes wollen wir unser therapeutisches Konzept der Neuroprotektion durch Verzögerung oder gar Verhinderung des neuronalen Zelltodes durch eine Neuronen-spezifische somatische Gentherapie weiter entwickeln. Der Therapieansatz soll auch auf andere neurodegenerative Erkrankungen erweitert werden und könnte auch für nicht-neuronale Krankheiten Bedeutung erlangen, die mit pathologischen Zellzyklusaktivierungen einhergehen, wie Krebs oder Artherosklerose.

Arbeitsgruppe


Kooperationspartner

  • Amarantus


Finanzierung/Patente

erteilte Patente:  EP2620447 (B1); KR101378353 (B1); beantragte Patente:  WO2010089122 (A3);  AU2010211289 (A1);   CA2751531 (A1);   CN102356156 (A);  US2012004277 (A1)

 
Letzte Änderung: 10.01.2017, 08:30 Uhr
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