Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung
 Universitätsmedizin Leipzig

Untersuchungen zu chromosomalen Abweichungen im Hippocampus bei der Alzheimer-Krankheit

Die Alzheimersche Krankheit (AD) ist mit einem Verlust von Neuronen verbunden. Neuere Ergebnisse lassen vermuten, dass Veränderungen im DNA-Gehalt ursächlich mit dem neuronalen Zelluntergang verbunden sind. So wurden in Pyramidenzellen von AD-Gehirnen aneuploide oder polyploide Merkmale beobachtet, die auf eine anormale DNA Replikation hindeuten.

Obwohl der Hippocampus große Bedeutung bei der deklarativen Gedächtnisbildung besitzt und dessen Funktion sehr frühzeitig bei der AD beeinträchtigt wird, sind Ausmaß und Verteilung chromosomaler Veränderungen kaum untersucht.
Das Ziel des Projektes besteht deshalb in der Analyse der numerischen chromosomalen Aberration in hippocampalen Nervenzellen bei der Alzheimerschen Krankheit. Dazu sind Einzel-Zelluntersuchungen vorgesehen, die in Kombination mit modernen Sequenziermethoden zu neuen Erkenntnissen über den Pathomechanismus des neuronalen Zelltodes bei der AD führen sollen.

Arbeitsgruppe


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Förderung

 
Letzte Änderung: 28.07.2020, 15:32 Uhr
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Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung